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Rasierseife: Zweifelhafte Zutaten in teuren Tiegeln

Braucht nicht konserviert zu werden: Aufgeschäumte feste Heiligkreuzer Bio-Rasierseife.

Braucht nicht konserviert zu werden: Aufgeschäumte feste Heiligkreuzer Bio-Rasierseife.

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Teil 2: Der tägliche Chemiecocktail bei der Nassrasur


Lassen Sie sich auch nicht von schönen und teuren Verpackungen täuschen, wenn es Ihnen auf die Zusammensetzung einer Rasierseife ankommt. So können Sie mit Leichtigkeit vermeintliche Luxus-Rasierseifen im edel anzuschauenden Holztiegel erwerben (Kostenpunkt: mitunter selbst gut 130 Franken für 150g).

Die Zutatenliste offenbart dann aber schnell: Für viel Geld erwerben Sie ein Gemisch aus preiswertem Palmöl, dem umstrittenen Tensid Sodium Laurate und weiteren Zusätzen wie EDTA und künstlichen Duftstoffen.

Grosse Preisunterschiede

Suchen Sie im Internet dann ein bisschen weiter, finden Sie aber schnell auch andere Hersteller, ebenfalls mit wohlklingenden Namen, die für ein Viertel des Preises ebenfalls eine Rasierseife im hübschen Holztiegel anbieten – drin ist allerdings tatsächlich nur Seife ohne alle möglichen künstlichen Zusätze.

Ein Blick in die Zutatenliste hilft also immer. Denn die Hersteller müssen auch die zweifelhaftesten Zutaten deklarieren. Leider ist in Europa die sogenannte INCI-Deklaration vorgeschrieben, die die Angabe der Inhaltsstoffe auf Latein und Englisch verlangt. Die Übersetzungarbeit obliegt dem Konsumenten.

Auch gerne verwendet: PEG-Derivate

Achten Sie beim Studieren der Zutatenliste auch auf die sogenannten PEG-Derivate, wenn Sie keine teils aus Erdölprodukten hergestellten zweifelhaften Stoffe in Ihrer Rasierseife haben möchten. PEGs sind „Polyethylenglykole“. Sie werden oft als Tenside und Emulgatoren verwendet, sollen also für Schaum und stabile Mischungen aus Wasser und Fetten sorgen.

Allerdings stehen sie im Verdacht, die Haut durchlässiger für Schadstoffe zu machen. Sie sind preiswert und nicht biologisch abbaubar. Ihr Einsatz ist verbreitet, gesetzlich zugelassen, aber höchst umstritten. Eine entsprechende Suche auf codecheck.info liefert eine längere Liste.

Flüssiges wird konserviert

Seien Sie auch wachsam, wenn Sie flüssige Produkte wie etwa Rasiergels in Plastiktuben verwenden möchten und Sie künstlichen Zusätzen kritisch gegenüberstehen. Diese halbflüssigen Gels müssen in der Regel zusätzlich konserviert werden, da sie aus einem Gemisch aus Wasser und Fetten bestehen.

So enthalten einige dieser Produkte zur Konservierung Parabene, die auch hormonell wirksam sein können. Rasierschaum-Dosen enthalten zusätzlich Treibgase. Auch diese möchte nicht jede/r in ihrem/seinem Badezimmer haben.

Rasieren mit Öl

Eine weitere Möglichkeit sind Rasieröle. Einige der indutriell gefertigten Rasieröle enthalten aber ebenfalls Tenside, Konservierungsstoffe und andere künstliche Zusätze wie Farben und Düfte. Eine Alternative dazu bietet zum Beispiel gewöhnliches Olivenöl. Es funktioniert als Rasieröl genausogut, zudem enthält es von Natur aus Vitamine und andere hautpflegende Stoffe.

Allerdings: Rasieröl schäumt nicht, es hinterlässt einen Ölfilm im Waschbecken und kann die Rasierklinge verkleben. Wer es gerne schaumig hat beim Rasieren, greift daher doch lieber zu einer Rasierseife.

Lesen Sie hier weiter:

Teil 4: Erste Wahl für die Nassrasur: Kaltgerührte Rasierseifen
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