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Salzseifen fürs Gesicht: Klärend wie ein Bad im Meer

Salzseife mit Meersalz und Buttermilch.

Reinigt wie ein Bad im Meer: Eine Gesichtsseife mit Meersalz.

Klärend. Meerwasser hilft vielen Menschen mit Hautproblemen. Wer mit Unreinheiten, Pickel-, Mitesser- oder Akne-Symptomen zu kämpfen hat, stellt bei einem Urlaub am Meer oft fest, dass sich die Haut auf einmal bessert. Das liegt nicht zuletzt an den Mineralstoffen und Spurenelementen des Salzes. Wieder zurück zu Hause kann eine (Meer-)Salzseife helfen.

Salzseifen bestehen zu einem grossen Teil nur aus Salz. Es wird je nach Herkunft und Gewinnung als Meersalz, Steinsalz oder Siedesalz in den fertigen Seifenleim gerührt. Am Ende besteht eine Salzseife zu 40 oder mehr Prozent nur aus Salz. Der Salzanteil kann bis zu gut zwei Dritteln reichen.

Damit enthalten Salzseifen deutlich mehr Salz als Soleseifen. Für Soleseifen wird lediglich die Seifenlauge mit einer gesättigten Salzlösung angerührt, bevor sie mit Ölen und Fetten zum Seifenleim gerührt wird. Der Salzgehalt von Soleseifen bewegt sich so lediglich im einstelligen Prozentbereich. Dennoch berichten Anwender/innen auch bei Soleseifen oft von einem verbesserten Hautbild.

Auch in Buchs wieder sehr gefragt von Menschen mit Neurodermitis, unreiner Haut oder Allergien: Die Meersalz-Gesichtsseife mit Buttermilch – wie alle Heiligkreuzer Seifen palmölfrei und ohne künstliche Düfte oder Farben.

Eine Meersalz-Gesichtsseife mit Buttermilch.

Qualität entsteht durch lange Reifezeit

Echte Salzseifen sind deutlich aufwändiger in der Herstellung als Soleseifen oder andere Rezepturen. Der Seifenleim mit der vergleichsweise hohen Salzmenge muss auch während des Abfüllens in Formen immer wieder sorgfältig verrührt werden, so dass die Masse stets homogen bleibt und sich das Salz nicht absetzt. Am Ende soll schliesslich jedes einzelne Seifenstück die gleiche Menge Salz enthalten.

Salzseifen fordern zudem etwas Geduld. Durch den hohen Salzgehalt müssen sie deutlich länger reifen als andere Naturseifen. Während für die meisten anderen Rezepturen eine Reifezeit von sechs bis acht Wochen ausreicht, müssen Salzseifen deutlich länger lagern, mindestens drei Monate und je nach Rezeptur auch bis zu einem Jahr.

Der Schaum kommt erst mit der Zeit

Die Salzseifen werden in dieser Zeit nicht nur milder, sie entwickeln auch erst nach dieser langen Reifezeit ihre Bereitschaft zu schäumen. Frische Salzseifen entwickeln oft gar keinen Schaum. Länger gereifte Salzseifen schäumen zwar nicht übermässig, aber doch reichhaltig genug.

Wenn Sie eine Salzseife zu Hause haben, die kaum oder gar nicht schäumt, lassen Sie sie einfach noch einige Wochen oder Monate liegen und versuchen Sie sie dann noch mal. Oft schäumt sie dann deutlich bereitwilliger.

Wie kleine Stücke besser schäumen

Haben Sie gut getrocknete kleine Stücke oder ein neues Probestück einer Salzseife, werden Sie  feststellen, dass diese kleinen Stücke schwerer aufzuschäumen sind. Das ist bei allen kleinen Seifenstücken so, da die Oberfläche einfach viel kleiner ist als bei grossen Stücken.

Lassen Sie die kleinen Stücke vor dem ersten Gebrauch ein paar Minuten in etwas Wasser weichen und versuchen Sie es dann nochmal. Meist geht es dann leichter. Auch bei der nächsten Verwendung – etwa am nächsten Tag, wird die Seife bereitwilliger schäumen, da sie nicht komplett durchgetrocknet ist wie ein neues oder ein zwischenzeitlich lang gelagertes Stück. Alternativ können Sie zum leichteren Aufschäumen kleiner Seifenstücke immer auch ein Seifensäckchen verwenden.

Das Salz macht die Haptik

Salzseifen mit grobem Meersalz haben vor allem anfangs eine sehr rauhe Oberfläche. Das ist ganz normal und liegt an den Salzkristallen in der Seife. Die Seife wird jedoch mit jeder Benutzung etwas glatter, da sich das grobe Salz bei jedem Kontakt mit Wasser etwas auflöst.

Geben Sie Ihrer neuen groben Meersalzseife also bitte einfach etwas Zeit. Bei täglichem Gebrauch unterscheidet sie sich nach ein paar Tagen von der Oberfläche her nicht mehr von einer anderen Seife. Schäumen Sie Salzseifen vor allem am Anfang am besten immer mit viel warmem Wasser zwischen den Händen auf.

Ergiebig: Verwenden Sie diese Seife täglich nur für das Gesicht, hält sie je nach Grösse mehrere Monate.

Ergiebig: Verwenden Sie eine Salzseife täglich nur für das Gesicht, hält sie je nach Grösse mehrere Monate.

Die Anwendung ist einfach

Salzseifen eignen sich vor allem für die Gesichtspflege bei unreiner Haut. Die Anwendung ist ganz einfach: Schäumen Sie Ihre Salzseife mit reichlich warmem Wasser in den Händen auf und verteilen Sie den Schaum im Gesicht. Achten Sie darauf, dass Sie davon nichts in die Augen bekommen.

Lassen Sie den Schaum ein bis zwei Minuten einwirken und spülen Sie den Schaum dann ohne gross zu rubbeln ab. Das lässt sich oft sehr gut auch während des Duschens erledigen, wenn Sie einfach das Gesicht als erstes einschäumen.

Effekte stellen sie wie bei den meisten natürlichen Methoden erst nach einer längeren, regelmässigen Anwendung ein. Geben Sie einer Salzseife zumindest zwei Wochen Zeit, um auszuprobieren, ob Sie auch Ihnen gegen Hautunreinheiten hilft. Eine einmalige Anwendung pro Tag reicht meist aus. In diesem Fall können Sie die Seife – je nach Grösse – mehrere Monate lang verwenden. Salzseifen sind meist zwar etwas teurer, dafür aber sehr ergiebig.

Eincremen ist meist nicht nötig

Da Salzseifen einen hohen Salzgehalt aufweisen, ist ihre rückwirkende Wirkung nicht ganz so stark wie bei anderen Gesichtsseifen – schliesslich besteht mehr als die Hälfte aus Salz und nicht aus Seife. Zugleich kann das Salz aber dazu beitragen, die natürliche Feuchtigkeitsregulierung der Haut anzuregen.

Falls Sie also direkt nach der Anwendung zunächst ein spannendes Gefühl der Haut feststellen, und das Gefühl haben, jetzt müssten Sie sich eincremen, warten Sie eine halbe Stunde, bis Sie ein Öl oder eine Creme auftragen. Oft schwindet das spannende Gefühl in dieser Zeitspanne wieder.

Eine vegane Bio-Meersalz-Gesichtsseife mit nativem Sesamöl.

Eine vegane Bio-Meersalz-Gesichtsseife mit nativem Sesamöl.

Ganz einfach können Sie Ihre Gesichtshaut anschliessend zum Beispiel mit einer kleinen Menge unraffinierter Sheabutter pflegen, wenn Ihnen nach Eincremen ist. Sheabutter glänzt nicht, pflegt aber spürbar den ganzen Tag.

Einen Versuch ist es wert

Bedenken Sie bei all dem jedoch: Eine Seife ist kein Heilmittel. Auch wenn zahlreiche Menschen positive Erfahrungen mit Salzseifen gemacht haben, muss das nicht bei jeder oder jedem der Fall sein. Zuweilen brennt das Salz auch auf gereizter Gesichtshaut. Verwenden Sie sie in diesem Fall lieber keine Salzseife.

Falls Sie eine Salzseife haben und Sie Ihnen bei der Gesichtspflege nicht zusagt, werfen Sie sie bitte nicht weg. Sie können Salzseifen auch für alle anderen Zwecke benutzen. Beim Haare waschen zum Beispiel lösen Salzseifen Rückstände von Pflege- oder Stylingmitteln wie Wachs oder Gel oft besonders gut und das Haar wird quietschsauber.

Auch zum Duschen oder Händewaschen sind Salzseifen geeignet. Wie bei allen Naturseifen hängt die jeweilige Charakteristik einer Salzseife freilich auch von den verseiften Ölen und Fetten ab. Achten Sie also auch bei Salzseifen stets auf die Zutatenliste der jeweiligen Seife.



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