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Liebe Kundinnen, liebe Kunden
Ich weiss, Sie haben lange keinen Newsletter mehr von mir bekommen, aber vielleicht ist das ja gar nicht so schlimm, Mail-Postfächer neigen ja ohnehin zum Überlaufen. Mir widerstrebt es regelmässig, Newsletter zu verschicken, wenn es nichts Neues zu berichten gibt, und die vergangenen Monate waren eher eine nicht zu gewinnende Aufholjagd als eine Zeit, die Neuigkeiten generiert hätte. «Aufholjagd» meint hier den Versuch, nachzuholen, was in der Zeit von Spital, Reha und notwendigen – etwas längeren – Betriebsferien liegen geblieben ist und das ist mehr, als ich aufholen kann.
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Die eigenen Grenzen zu erfahren, ist nicht unbedingt schön, aber letztlich auch gar nicht so schlimm. Es liegt wohl in der Natur unserer immer schnelleren Zivilisation, dass wir oft glauben, es herrsche allerorten Grenzenlosigkeit – bei uns selbst und dem Planeten. Das ist allerdings ein Irrtum. Grenzen zu erfahren, ist daher nichts anderes, als «auf den Boden der Realität» zurückgeholt zu werden. Und sich der Realität gewahr zu sein, kann ja kein Fehler sein. Zu erkennen, was ist, ist eigentlich ein Geschenk.
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Für die Manufaktur heisst das: Es geht einfach alles ein wenig entschleunigter (vulgo: «langsamer»). Das bitte ich zu entschuldigen, wenn Sie einige Seifensorten zur Zeit nicht im Shop finden, derzeit sind es 23 (ich weiss, es waren auch schon mal ein Dutzend mehr).
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Besonders pflegend für Gesicht und Körper
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Es ist ein bedrückendes Gefühl zu wissen, dass diese edlen Seifen mit ganz besonderen Pflanzenölen gerührt sind, von denen bei einigen unklar ist, wie viel es davon in Zukunft noch geben wird. Der Klimawandel hat in Europa bereits die Olivenernte drastisch dezimiert, der Preis hat sich vervierfacht, Kakaobutter kostet aktuell siebenmal so viel, da auch sie knapp ist. Vielleicht stellen Sie solche Entwicklungen auch selbst im Supermarkt fest, wenn Sie Öle für den Salat oder Schokolade kaufen. Der Umgang unserer Zivilisation mit dem Planeten bekommt gerade einen Preis. Auch das ist eine – vielleicht überfällige – Grenzerfahrung.
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Apropos Preis: Die Handreinigungs-Seife mit Kürbis und Orange gibt es im Oktober zum halben Preis. Jedesmal, wenn ich ein Stück Holz in den Küchenherd stecke, kriege ich russige Finger. Wahrscheinlich ist die Ofentür einfach zu klein... Mit der Seife geht der Russ aber bestens wieder ab. Probieren Sie es einmal aus – mit Russ oder irgendeinem anderen hartnäckigen Schmutz.
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Günstiger gibt es derzeit auch die aktuelle Charge der nativen Bio-Sheabutter, die im November ihr (gesetzlich vorgeschriebenes) Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht. Ich selbst verwende Sheabutter viele Monate über solche Daten hinaus. Mir ist noch keine schlecht geworden. Sparen Sie 25 Prozent.
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Etwas unschöne Stücke der Schafmilchseife mit Avocado und Heilerde finden Sie mit 25% Rabatt ebenso wie optisch nicht überzeugende Stücke der Bio-Rasierseife mit Brennessel und Rügener Heilkreide in der Rubrik Abverkauf.
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Falls Sie schon an Weihnachten denken sollten – sowohl die Bio-Pflegeduos mit einer edlen Seife und einer Dose Sheabutter wie auch die Seifenkästchen mit jeweils zwei Seifen finden Sie bereits wieder in der Rubrik Geschenksets.
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Bis dahin werde ich mich aber bestimmt nochmals melden, damit die Pausen zwischen den Newslettern nicht wieder so lange werden.
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In der Zwischenzeit hoffe ich für uns alle auf für viele Sonnenstrahlen zwischen den Wolken dieses Herbstes.
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Herzliche Grüsse aus Heiligkreuz Wolfgang Frey
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