Direktverkauf in Heiligkreuz (Selbstbedienung)

Heiligkreuzer Seife

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So kommt das native Bio-Kokosöl in die Seifenwerkstatt

Fast täglich Im Einsatz in der Heiligkreuzer Seifenmanufaktur: Der Bollerwagen.

Fast täglich im Einsatz in der Heiligkreuzer Seifenmanufaktur: Der Bollerwagen.

Kleiner Werksverkehr.  Ein neues 25-Kilogramm-Fass natives Bio-Kokosöl auf dem Weg vom Lager in die Seifenwerkstatt. Natürlich kommt so etwas erstmal mit dem Lastwagen hier an, aber wenn es mal da ist, wird es nur noch mit Muskelkraft bewegt.

Duftexplosion beim Öffnen des Deckels: Natives Bio-Kokosöl.

Duftexplosion beim Öffnen des Deckels: Natives Bio-Kokosöl.

Natives Kokosöl wird aus dem weissen Fruchtfleisch gespresst und anschliessend gefiltert. Da es nicht raffiniert, desodoriert oder gebleicht wird, enthält es noch all die wertvollen Inhaltsstoffe der Kokosnuss und riecht auch intensiv danach.

Es ist die Qualität, die Sie auch in den Gläsern mit Schraubdeckeln in Bioläden finden. Das in den kleinen Plastikeimern oder Stangen im Supermarkt angebotene Kokosfett zum Braten ist dagegen raffiniert und zum Teil auch gehärtet.

Das native Kokosöl ist deutlich teurer als das raffinierte. Es kommt vor allem in den (ebenfalls etwas teureren) Heiligkreuzer Bio-Seifen zum Einsatz. Seinen Duft verliert es – im Gegensatz zu Schwarzkümmel- oder Lorbeeröl – allerdings bei der Verseifung.



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2 Kommentare zu “So kommt das native Bio-Kokosöl in die Seifenwerkstatt”


  1. Eliane

    Ich benutze das Bratfett zum Putzseife sieden. Für Dusch-, Haar- und Handseife benutze ich das Kokosöl nativ aus dem Glas. Meine Frage, ist das native pflegender, oder bin ich da falsch in meiner Meinung? Jemand hat mir gesagt das sei gleich in der Pflege, sie würde nur das Bratfett benutzen.
    LG. ELIANE


  2. Heiligkreuzer Seife

    Hallo Eliane

    Mit “Bratfett” meinst Du sicher das raffinierte (und oft noch gehärtete) Kokosöl aus dem Supermarkt, das es in kleinen Plastikeimern oder auch in Form von Stangen gibt. Nach meiner Erfahrung macht die Qualität der eingesetzten Öle und Fette durchaus einen Unterschied in der Seife. Beim Raffinieren werden Ölen und Fetten eine Reihe von natürlichen Eigenschaften entzogen, das sieht man schon daran, dass sie dabei den natürlichen Geruch und die Farbe verlieren. Je naturbelassener ein Öl oder Fett ist, desto mehr pflegende Eigenschaften hat am Ende auch eine damit gerührte Seife. Das gilt nicht nur für Kokos-, sondern auch für alle anderen Öle und Fette. Insofern macht es Sinn, für eine Putzseife, bei der es nicht auf die Pflege ankommt, das billige raffinierte Kokosfett zu verwenden. Möglichst native und naturbelassene Öle empfehlen sich dagegen für Seifen, die besonders pflegend auf die Haut wirken sollen. Insofern stimmt Deine Vermutung.

    Es ist aus meiner Sicht ein Irrtum zu behaupten, beim Verseifungsprozess mit Natronlauge gehe sowieso “alles kaputt”, sodass die Qualität der eingesetzten Rofstoffe bei einer Seife keine Rolle spiele. Wäre das so, wären beispielsweise Seifen aus Lorbeer- oder Avocadoöl nicht grün und würden noch danach duften, sie wären stattdessen farb- und auch geruchlos. Das native Kokosöl verliert beim Verseifen zwar seinen typischen Duft, behält aber seine pflegende Wirkung. Raffiniertes Kokosöl wird in reinen Kokosölseifen dagegen eher als austrocknend empfunden.

    Bei Seifen aus verschiedenen Ölen und Fetten kommt es am Ende auf die Kombination der Zutaten in ihrer jeweilgen Qualität an. Ein kleinerer Teil an raffinierten Ölen und Fetten wird die Qualität einer Seife kaum negativ beeinflussen, wenn der Rest möglichst naturbelassen ist. Andersherum wird ein kleiner Teil eines nativen Öls eine Seife kaum verbessern, wenn sie ansonsten aus billigen raffinierten Fetten gerührt wird.

    Viele Grüsse
    Wolfgang Frey


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