Heiligkreuzer Seife
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Welche Haarseife und welche Überfettung?

Heiligkreuzer Haarseifen: Welche ist dir "richtige"?

Heiligkreuzer Haarseifen: Welche ist die “richtige”?

Grundsatzfragen. Grade am Anfang ist es gar nicht so einfach, die richtige Haarseife für sich zu finden. Denn Haarseifen funktionieren nicht immer so ganz auf Anhieb wie Flüssigshampoos, vor allem nicht bei langen Haaren. Ein paar Überlegungen und Hinweise.

Meistens waschen wir die Haare nicht, weil sie tatsächlich dreckig sind, sondern viel eher, weil sie fettig sind. Dann fallen sie nicht mehr schön, sie sehen womöglich speckig aus, vor allem am Ansatz. Und da sind wir auch schon an der Quelle, nämlich bei der Kopfhaut. Die produziert das Fett, das sogenannte Sebum, welches die Haare am Ansatz fettig macht.

Der Grund: Die Haut hat ihren eigenen Feuchtigkeits- und vor allem Fetthaushalt und versucht stets, ihr eigenes gesundes Gleichgewicht zu erhalten, gegen alle möglichen Umwelteinflüsse. Zum Beispiel gegen Hitze, Kälte oder Trockenheit – und eben auch gegen menschengemachte Irritationen wie das Haarewaschen.

Lebendiges Gleichgewicht

Wird es der Kopfhaut zu trocken, gleicht sie das aus, indem sie Sebum produziert, den Fettmangel also ausgleicht. Im 21. Jahrhundert ist das sehr oft der Fall, denn wahrscheinlich haben sich die Menschen noch nie so oft die Haare gewaschen wie heute.

Früher genügten auch Frauen mit langem Haar Wasser und ab und zu Seife. Das entstehende Sebum wurde mit den sprichwörtlichen “100 Bürstenstrichen” in die Haar-Längen verteilt. Durch das seltenere Waschen wurde die Kopfhaut nur ab und an einmal ganz entfettet und hatte so weniger Anlass, immer wieder neues Sebum zu produzieren.

Waschen irritiert

Heute liegt die bewusste Entfettung der Haut dagegen im Trend und gilt vielen gar als zivilisatorische Pflicht: Nicht nur häufiges Duschen ist en vogue, auch die Haare sollen stets sauber und hübsch sein und das vor allem schnell. Doch jede Wäsche stört nun eben erst einmal das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut.

Die industriell verbreiteten Flüssigshampoos trocknen Haar und Kopfhaut zunächst einmal tendenziell aus. Richtig schön wird das Haar oft erst mit einer Pflegespülung, die meist (wie viele Shampoos auch) Silikone enthält, welche die durch Wasch-Strapazen entstandenen Haarschäden nur kaschieren. Und die entfettete Kopfhaut? Richtig: Sie fettet nach.

Spitzen trocken, Ansatz fettig

So entsteht unter anderem das weit verbreitete Phänomen der trockenen Längen und Spitzen während der Haaransatz womöglich schon am nächsten Tag wieder fettig ist. Wer konventionelle Flüssigshampoos verwendet, kann die trockenen Längen mit Haarkuren behandeln. Wer Haarseifen verwendet, kann das Phänomen dagegen ganz vermeiden.

Denn mit Haarwaschseifen ist es möglich, die Haare so schonend zu waschen, dass die Kopfhaut erst gar nicht derart entfettet wird, dass sie gleich wieder nachfettet. Genau dafür gibt es die verschiedenen Überfettungen der Haarseifen. Richtig gewählt beugen sie auch trockenen Längen und Spitzen vor. Im Idealfall verlängert dies auch die Waschabstände.

Welche Überfettung?

Heiligkreuzer Haarseifen sind mit zwei bis 16 Prozent überfettet. Das bedeutet, sie entfetten das Haar nicht komplett wie ein Shampoo oder eine nicht überfettete Kernseife oder Alepposeife. Die Rezepturen enthalten statt dessen jeweils zwei bis 16 Prozent mehr Öle und Fette als für die Verseifung eigentlich notwendig wären.

Dieses überschüssige Fett wirkt rückfettend auf die Haut, beugt so ihrer Austrocknung vor und stört ihren Fetthaushalt damit weniger als ein komplett entfettendes Produkt wie Kernseife oder ein Flüssigshampoo. Zudem pflegt es die Längen und Spitzen und bewahrt sie vor Austrocknung.

Eine Frage der Dosis

Die Wahl der richtigen Überfettung ist eine sehr individuelle. Ganz allgemein gilt: Eine höhere Überfettung ist vor allem für trockenes, dickes und lockiges Haar geeignet, eine niedrige Überfettung eher für eher fettiges, dünnes und glattes Haar. Die Haarfarbe spielt dabei keine Rolle.

Fettet der Ansatz rasch nach, empfiehlt sich tendenziell eine mittlere bis höhere Überfettung. Das gleiche gilt für sehr trockene Längen. Das ist allerdings tatsächlich nur eine Faustregel. Jedes Haar ist anders. Tatsächlich hilft am Ende nur ausprobieren.

Jenseits der Überfettung

Die Überfettung ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer Haarwaschseife, aber eben nur eines. Auch die in einer Seife enthaltenen Öle, Fette, Kräuter und ätherischen Öle spielen eine Rolle für das Gelingen der Haarwäsche mit Seife. Lesen Sie sich daher bitte auch die Beschreibungen der verschiedenen Heiligkreuzer Haarseifen aufmerksam durch.

Einige Rezepturen enthalten Kräuter und Öle, die eine gereizte Kopfhaut beruhigen helfen können, andere Haarseifen sind mit Zutaten gerührt, die sprödem Haar entgegenwirken oder auch traditionell als Hausmittel gegen Haarausfall eingesetzt werden.

Gelegenheit zum Ausprobieren

Von den Heiligkreuzer Haarseifen gibt es (nicht immer, aber in der Regel) Probestücke, so dass Sie verschiedene Sorten auch erst einmal ausprobieren können, bevor Sie ein grosses Stück kaufen.

Bevor Sie das erste Mal mit Haarseifen waschen, lesen Sie bitte auch: Haare waschen mit Seife statt Shampoo? Dort finden Sie weitere Informationen, auch was die Umstellung von Shampoo auf Haarseife betrifft.

Mehr Informationen zum Haarewaschen mit Seife finden Sie in der Rubrik Seifenwissen.

Lesen Sie dazu auch:

Was unterscheidet Haarseifen von Körperseifen?
“Anleitung: Shampoo- und Haarseifen richtig anwenden”
Was ist der Unterschied zwischen Haarseifen und „Shampoo-Bars“?
“Haare waschen mit Seife statt Shampoo?”


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