Direktverkauf in Heiligkreuz (Selbstbedienung)

Heiligkreuzer Seife

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Seifen-Tuning: So wird aus Seife ein noch effektiveres Wasch- oder Putzmittel

Die Heiligkreuzer Putz-, Wasch- und Geschirrspülseife: Lässt sich einfach mit einem nassen Schwamm oder Lappen aufschäumen zum Reinigen von Flächen und Becken in Bad und Küche oder auch zum Geschirrspülen.

Die Heiligkreuzer Putz-, Wasch- und Geschirrspülseife: Lässt sich einfach mit einem nassen Schwamm oder Lappen aufschäumen zum Reinigen von Flächen und Becken in Bad und Küche oder auch zum Geschirrspülen.

Einfach. Die Supermarktregale sind heutzutage randvoll mit den verschiedensten Wasch- und Putzmitteln. Einige davon lassen sich ganz einfach auch selbst auf der Grundlage von Seife herstellen. Sauber wird’s trotzdem und gleichzeitig werden Wäschewaschen und der Hausputz auch noch deutlich umweltfreundlicher.

Viel braucht es zum Wäschewaschen, Putzen und Geschirrspülen mit Seife nicht. Für die meisten Anwendungen reicht die Seife selbst völlig aus. Wie das geht, lesen Sie hier: Anleitung: Putzen, Waschen und Geschirrspülen mit Seife. Nutzen Sie bitte keine überfetteten Dusch- und Körperseifen zum Waschen und Putzen. Sie hinterlassen einen rückfettenden Fettfilm – der ist gut für die Haut, macht beim Putzen aber wenig Sinn.

Geeignet sind zum Reinigen herkömmliche Kernseifen oder die vegane Heiligkreuzer Putz-, Wasch- und Geschirrspülseife aus Bio-Kokosöl. Im Unterschied zu den meisten industriell hergestellten Kernseifen kommt sie ohne Palmöl oder Schlachtabfälle (Rindertalg) aus. Stattdessen enthält sie als kaltgerührte Variante noch das hautpflegende Glyzerin.

 

Fünf Tuning-Zutaten

Für besonders hartnäckigen Schmutz kann die Reinigungskraft von Seife mit diesen einfachen, leicht erhältlichen und biologisch abbaubaren Mitteln deutlich verstärkt werden:

Waschsoda (Natriumcarbonat): Das weisse Pulver oder Granulat ist ein altes und effektives Hausmittel. Mit Wasser angerührt entsteht eine Lauge, die gut entfettet. Zudem fällt Soda den Kalk im Waschwasser aus und verbessert dadurch die Waschkraft. Erhältlich ist es in Drogerien zum Beispiel von den Marken Heitmann (“Reine Soda”) oder Holste (“Waschsoda”). Das vor allem in Österreich verbreitetete “Kristallsoda” der Marke Brüder Ploy ist dagegen weniger effektiv und muss im Vergleich zu beiden erstgenannten etwas höher dosiert werden.

Natron (Natriumhydrogencarbonat): Ebenfalls ein Klassiker. Das weisse Pulver neutralisiert Säuren,  enthärtet das Wasser, wirkt gegen Fettschmutz und wird neben Haushaltszwecken auch gegen Sodbrennen und zum Backen verwendet. Erhältlich als “Kaiser Natron” von der Firma Holste, als “Bullrich Salz” oder als “Natron” zum Backen von Dr. Oetker.

Zitronensäure: Als Konservierungsmittel wird Zitronensäure vor allem zum Einkochen von Marmelade verwendet, zudem steckt sie – ebenfalls als Konservierungsmittel – in den meisten Softdrinks. Im Haushalt dient Zitronensäure vor allem zum Entkalken etwa von Kaffemaschinen. Zu finden in Drogerien oder im Supermarkt bei den Backzutaten.

Essig: Nicht nur ein Lebensmittel, sondern auch effektiv beim Entfernen von Kalkablagerungen. Zum Putzen sind die einfachen und preiswerten Branntwein-Essige ohne Zusätze wie Gewürze am besten geeignet. Erhältlich in jedem Supermarkt.

Orangenöl: Das aus den Schalen der Orangen gewonnene ätherische Öl hat eine starke Reinigungskraft. Selbst Klebereste von Preisschildern und anderen Aufklebern lassen sich damit einfach ablösen. Erhältlich oft überall dort, wo es Duftöle gibt, teils auch als Backzutat. Achten Sie darauf, dass Sie 100 Prozent ätherisches Orangenöl kaufen und nicht ein nur aromatisiertes Parfümöl.

Hinweis: Beachten Sie bitte bei allen hier vorgestellten Rezepten sowohl die Sicherheits- und Anwendungshinweise der Herstelller der jeweiligen Zutaten als auch die Pflegehinweise der Hersteller der Gegenstände, die Sie reinigen möchten. Entnehmen Sie die pulverförmigen Zutaten mit einem Löffel aus der Packung. Beim Streuen entsteht oft feiner Staub, den man nicht einatmen sollte. Halten Sie alle Zutaten und selbst hergestellte Reiniger von Kindern und Haustieren fern.

 

Putzen mit Seife: Böden, Flächen, Becken, Armaturen in Küche und Bad

Mit diesen Zutaten können Sie den Grossteil des Hausputzes erledigen, insbesondere in der Küche, im Bad und was die meisten Fussböden angeht. Sie brauchen:

Für besonders hartnäckigen Schmutz auf widerstandfähigen Böden und Flächen verstärken Sie Ihr Putzwasser mit Soda. Soda im Putzwasser steigert insbesondere die Kraft zur Fettentfernung und wirkt gegen Gerüche. Bitte nicht auf alkaliempfindlichen Oberflächen wie Aluminium, Marmor, poliertem Granit, Kalkstein etc. verwenden.

Füllen Sie Ihren Putzeimer mit warmem oder heissem Wasser. Bereiten Sie eine Seifenlauge, in dem Sie auf fünf Liter Wasser ein bis zwei Esslöffel Seifenflocken hinzugeben oder (falls das Wasser nicht zu heiss ist) ein Stück Seife im Wasser zwischen den Händen oder in einem Lappen aufschäumen, bis eine seifige Lauge entsteht. Geben Sie dann ein bis zwei Esslöffel Soda hinzu.

Da Soda stark alkalisch ist, empfiehlt sich bei empfindlichen Händen das Verwenden von Gummihandschuhen beim Putzen.

Für hartnäckige – insbesondere klebrige – Verschmutzungen geben Sie einige Tropfen ätherisches Orangenöl ins Putzwasser. Dies hinterlässt nach dem Putzen auch noch einen angenehmen Duft.

Putzen Sie damit wie sonst aus und wischen Sie mit klarem Wasser nach. Das in der kaltgerührten Seife (im Unterschied zur handelsüblichen Kernseife noch enthaltene) Glyzerin verleiht den Flächen eine Art leichten Schutzfilm, der einen leichten Glanz verleiht und Wasser eine Zeitlang abperlen lässt. Trocknen Sie Oberfächen wie Glas, Chrom oder Edelstahl gleich mit einem Tuch ab, sonst können Flecken entstehen.

Falls nach dem Putzen von Armaturen oder Becken noch Kalkablagerungen sichtbar sind, entfernen Sie diese einfach mit einem mit Essig getränkten Schwamm. Alternativ können Sie auch eine Lösung aus Zitronensäure und Wasser herstellen (etwa ein bis drei Esslöffel auf einen Liter Wasser), auch das ergibt einen natürlichen Entkalker. Bei hartnäckigen Verkalkungen lassen Sie Essig oder Zitronensäurelösung eine Zeitlang einwirken.

 

Universalreiniger für den Hausputz

Sie können sich auch ganz einfach selbst einen Allzweck-Reiniger auf Vorrat herstellen. Sie brauchen:

Raspeln Sie 100g Seife oder verwenden Sie 100g Seifenflocken. Lösen Sie die Seife in einem Topf in einem Liter Wasser auf und bringen Sie es zum Kochen, schalten Sie die Herdplatte dann wieder aus. Fügen Sie je einen Esslöffel Soda, Natron und Orangenöl hinzu. Vermischen Sie alles gut mit einem Schneebesen oder einem Pürierstab. Füllen Sie alles in einer Flasche ab.

Da sich der selbstgemachte Reiniger in der Flasche nach längerem Stehen meist wieder trennt, schütteln Sie die Flasche bitte vor jeder Verwendung. Verwenden Sie den Reiniger für starke Verschmutzungen pur auf einem Lappen oder einem Schwämmchen oder geben Sie davon einfach einen Schuss ins Wischwasser. Verwenden Sie zum Reinigen Gummihandschuhe.

 

Handwäsche mit Seife

Wäschewaschen mit Seife ist nicht nur ein Klassiker, es funktioniert auch tatsächlich sehr gut, meist auch schon purer Seife. Sie brauchen:

Füllen Sie Ihre Waschschüssel zunächst mit heissem Wasser und geben ein bis zwei Esslöffel Soda hinzu. Lassen Sie die Mischung etwas stehen, damit das Soda den Kalk im Wasser ausfällen kann. Das Wasser wird dadurch weicher und die Lauge entwickelt so mehr Waschkraft.

Geben Sie ein bis zwei Esslöffel Seifenflocken hinzu oder schäumen Sie mit den Händen oder an einem Stück Stoff ein festes Stück Seife auf, so dass eine Seifenlauge entsteht. Diese Lauge können Sie zum Einweichen nutzen oder Sie Waschen die Wäsche einfach gleich durch, wenn sie nur wenig verschmutzt ist. Spülen Sie die Wäsche anschliessend wie gewohnt mit klarem Wasser.

Benutzen Sie beim Anrühren und Wäschewaschen am besten Gummihandschuhe, damit die Waschlauge Ihre Hände nicht angreift.

Verwenden Sie diese Seifenlauge nicht zum Waschen von empfindlichen Fasern wie Seide oder Wolle. Die meisten Baumwoll- oder Mischgewebe lassen sich damit aber problemlos waschen. Vereinfacht gesagt: Alles, was Sie sonst mit einem herkömmlichen Vollwaschmittel waschen, können Sie auch mit Seife waschen.

Statt mit Weichspüler können Sie die Wäsche zum Schluss mit Essigwasser spülen. Auch das sorgt für weichere Wäsche und wirkt zugleich desinfizierend. Geben Sie dazu einfach einen Schuss einfachen Tafelessig ins Wasser.

 

Wäschewaschen mit Seife in der Waschmaschine

Auch in der Waschmaschine funktioniert das Wäschewaschen mit Seife. Beachten Sie bitte unbedingt auch die Empfehlungen des Herstellers Ihrer Waschmaschine. Sie brauchen:

Bewährt hat sich bei eher weicherem Wasser eine Dosierung von zwei leicht gehäuften Esslöffeln Seifenflocken und zwei gehäuften Esslöffeln Waschsoda. Ein Schuss einfacher Tafelessig ersetzt den Weichspüler. Ebensowenig wie bei der Handwäsche ist diese Variante allerdings für tierische Fasern wie Wolle oder Seide geeignet.

Für stark verschmutze Wäsche kann man zusätzlich eine ähnliche Dosis Sauerstoffbleiche, Natron oder Zitronensäure hinzugeben. Es gibt da so viele mögliche Varianten wie es herkömmliche Waschmittel im Supermarkt gibt.

Einen guten Einstieg bietet die Webseite smarticular.net, die zahlreiche Rezepte zum Selbermachen anbietet. Dort gibt es beispielsweise ein Baukastensystem für selbst gemachtes Waschmittel, Rezepte für flüssige Waschmittel auf Seifenbasis und weitere zahlreiche Tipps zum Waschen.

 

Geschirrspülen mit Seife

Für besonders stark verschmutzte Töpfe, Pfannen und andere Gerätschaften können Sie die Waschwirkung der Seife verstärken. Sie brauchen:

Für Teller, Tassen und Besteck reicht Seife zum Reinigen meist aus. Spülen Sie mit einem eingeseiften Schwamm oder bereiten Sie ein Spülwasser mit ein bis zwei leicht gehäufte Teelöffeln Seifenflocken (wie das am besten geht, lesen Sie hier.)  Spülen Sie mit klarem Wasser nach und trocknen Sie vor allem Gläser, Besteck sowie Töpfe und Pfannen aus Edelstahl gleich ab, um Flecken zu vermeiden.

Zum Einweichen von angebrannten oder anderweitig verkrusteten Töpfen und Pfannen lösen Sie erst etwas Waschsoda in heissem Wasser und geben dann Seife hinzu. Nach einigen Stunden lassen sich die Gefässe meist leicht wieder säubern. Gegen Gerüche und Fettschmutz geben Sie etwas Natron ins Spülwasser. Weitere Tipps zur Verwendung von Soda und Natron in der Küche finden Sie auf den Webseiten der jeweiligen Hersteller.

Für die Geschirrspülmaschine kursieren im Internet ebenfalls verschiedene Rezepte für selbst gemachte Reiniger auf Seifenbasis. Ein grosses Problem ist dabei allerdings die Schaumentwicklung von Seife. Diese kann dazu führen, dass die Abwaschmaschine überläuft. Daher kann die Verwendung von Seife in der Maschine hier nicht empfohlen werden. Falls Sie es dennoch versuchen möchten, finden Sie auf der Seite smarticular.net ein Beispiel.

Zur Heiligkreuzer Putz-, Wasch- und Geschirrspülseife im Online-Shop.

 

Lesen Sie dazu auch:

Anleitung: Putzen, Waschen und Geschirrspülen mit Seife


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